Smart Health

Das digitale Krankenhaus

Das digitale Krankenhaus

Studien in führenden Fachzeitschriften belegen: An der Digitalisierung des Gesundheitswesens führt kein Weg vorbei. Die Anzahl der medizinischen Geräte, die elektronische Daten produzieren, wächst stetig. Selbst Vorrichtungen, die früher rein mechanischer Natur waren, werden verstärkt mit Sensoren versehen.

Die Chancen und Potenziale eines digitalisierten Gesundheitswesens liegen auf der Hand: Durch die smarte Datenverarbeitung und -analyse können Informationen aus verschiedensten Quellen miteinander verknüpft werden, Krankenhäuser können profitieren, da die daraus resultierende Datenerfassung die Patientenversorgung verbessert, Kosten einspart und Verbesserungen der Prozesse im Gesundheitswesen einleitet. Intelligentes Supply-Chain-Management für Krankenhäuser ist hier das Stichwort. Grossen Bedarf für vernetzte Geräte finden sich im gesamten operativen Teil eines Krankenhauses, um die Effizienz eines Krankenhauses entlang der gesamten Supply Chain zu steigern: Lagersysteme bestellen verbrauchte Utensilien automatisch nach, Geräte melden Wartungstermine und Fehler zentral an die Plattform, smarte Betten erlauben Rückschlüsse über die Auslastung des Krankenhauses. Die Möglichkeiten sind endlos.

Bei der Planung und Realisierung innovativer Smart-Health-Produkte und Methoden muss auch die Usability gewährleistet sein. Es gilt, Bedienoberflächen so zu integrieren, dass auch IT-Unerfahrene, wie beispielsweise Krankenpflegepersonal, diese gut nutzen und verstehen können. Wie kurz anhand des Supply-Chain-Managements erläutert, sind die Möglichkeiten und Vorteile fast grenzenlos. Alleine im Bereich eTracking, einem Unterpunkt von «Smart Health», gibt es unzählige Beispiele. Stellen Sie sich vor, ein Fieberthermometer ist wieder einmal unauffindbar. Mit einem kurzen Blick auf die Elliot-App von LEICOM ITEC, um nur eines der Produkte zu nennen, sehen Sie sofort, wo sich der Thermometer derzeit befindet. Es wird ein freies Bett benötigt? Kein Problem, ein Blick auf die App und alle nicht belegten Betten werden übersichtlich, beispielsweise auf dem Grundriss des Stockwerks, wie bei einer Google-Maps-Präsentation angezeigt. Natürlich können beliebige Objekte getrackt werden und was in der App angezeigt wird, bestimmen die Anforderungen. Insgesamt können medizinisch-technische Geräte mit Schnittstellen ausgestattet werden, die beispielsweise die Daten (z.B. Vitalparameter) selbstständig weiterleiten, um automatisiert reagieren zu können. Eine mobile Arbeitsstation mit EKG verlässt beispielsweise das Stockwerk und meldet selbständig Alarm. Genauso können Patienten über Personenleitsysteme mittels intelligenter Hinweistafeln, Patientenarmband und personenbezogener ID, die den Datenschutz erfüllen, durch das Krankenhaus geführt werden. Datensicherheit ist hier ein grosses Thema, was darf überhaupt smart sein und was nicht? 
 

Abschliessend kann man sagen, dass alle dadurch gesammelten Informationen eine grössere Datengrundlage schaffen, um die Entscheidungen in der Managementebene der Krankenhäuser einfacher zu machen und somit dem Patienten einen Mehrwert zu bieten.