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Die «smarten» Wege der Post

Die «smarten» Wege der Post

«Zeit ist Geld», ein Sprichwort, das jeder von uns schon einmal gehört hat. Bereits 1748 gab uns Benjamin Franklin diesen einprägsamen Satz mit auf den Weg. Ob er wohl damals daran gedacht hat, dass dieses Sprichwort auch knapp 270 Jahre später aktueller ist als jemals zuvor?

Heutzutage wird viel investiert, um Prozesse und Abläufe zu verbessern und Zeit einzusparen. Gerade im Gebäudemanagement, wo Betriebsoptimierung ein wichtiges Thema ist, hat man mit dem «Internet of Things» unzählige neue Möglichkeiten und muss nur bereit sein, diese auch anzugehen. Normalerweise denkt man eher an kleine Start-ups, die mit frischen Ideen Wind in die alteingesessenen Segel bringen. Doch hat diesmal ein Big Player im Schweizer Markt höchst selbst mit einer sehr innovativen Idee wesentlich dazu beigetragen, das Facility Management effizienter zu gestalten; und das alles mit einem simplen Knopfdruck auf einen Button. 
 

Doch um was geht es überhaupt? Nehmen wir an, Sie gehen morgens zum Snack-Automaten und stellen fest, dass ihr favorisiertes Produkt gerade nicht verfügbar ist und der Automat erst wieder in zwei Tagen aufgefüllt wird. Mit einem Knopfdruck auf ein kleines IoT-Gerät wird das Facility Management just-in-time benachrichtigt und kann den Automaten bedarfsgerecht auffüllen. Nicht nur, dass der Nutzer gewinnt und wesentlich schneller seinen morgendlichen Snack bekommt, wie in diesem Fall, nein, ohne es zu merken wird er zusätzlich noch zum Facility-Management-Mitarbeiter und das bestehende FM spart sich überflüssige Rundgänge. Die FM-Mitarbeiter rücken wirklich nur noch dann aus, wenn sie wirklich gebraucht werden und haben so freie Kapazitäten für andere Aufgaben. Geplante, standardisierte Rundgänge zu vollen Aktencontainern, defekten Kaffeemaschinen und Wasserspendern oder gefüllten Geschirrtheken werden so vermieden und sind in Zeiten des Internet of Things Geschichte. 
 

Die Technik dahinter entspricht modernster IoT-Technologie, die absolut flexibel und skalierbar auf unterschiedlichste Anforderungen reagiert. Mittels LoRa-Funktechnik wird der Druck auf den Button als Signal an ein Gateway gesendet. Die Reichweiten erstrecken sich von 2 km (Stadtgebiet) über 15 km (Vororte) bis zu 40 km (ländliche Gebiete). Der grosse Vorteil hierbei ist die Durchdringung von Gebäuden. Weitere Vorteile liegen auf der Hand: Durch die Funktechnologie wird kein Eingriff ins Kundennetzwerk vorgenommen, was demzufolge keine Probleme mit der IT-Security verursacht. Die batteriebetriebenen Buttons haben eine Lebensdauer bis zu 5 Jahren und können dank der Batterie überall und sehr unproblematisch angebracht werden. Dank der intuitiven «Service on Demand»-Plattform ist der Konfigurationsaufwand für einzelne Buttons oder Kategorien von Buttons sehr schnell und einfach realisierbar. Die Plattform verarbeitet auch die Signale der Gateways und löst die Aufträge an das verantwortliche FM aus.. Dies geschieht über verschiedene Medien wie beispielsweise SMS oder E-Mail. Danach können die Aufträge direkt über ein Smartphone oder im Browser des Computers weiterverarbeitet werden. Genauso ist es möglich, die Aufträge weiter zu disponieren, beispielsweise an einen Vertragspartner (Supplier). Auch hierbei herrscht völlige Transparenz im System und der komplette Prozess kann dank «Service on Demand» verfolgt werden. 
 

Doch die brennende Frage zum Abschluss: Was sagen die harten Fakten? Kristallisiert sich der Mehrwert auch im Betrieb glasklar heraus? Der Leiter für Innovationen bei Post Immobilien, Kaspar Adank, war so freundlich, uns die gewonnenen Ergebnisse hinsichtlich der Vorteile des IoT-Einsatzes im Hauptsitz der Post zukommen zu lassen: 
 

  • Zeiteinsparungen beim Objektleiter durch die automatische Disposition von bis zu 30 Minuten pro Tag  
  • Ausschliesslich positives Feedback der Mitarbeitenden in Umfragen und bilateralen Gesprächen
  • Senkung der durchschnittlichen Durchlaufzeiten pro Auftrag um über 50 %  

Und dies bei mittlerweile durchschnittlich 210 Aufträgen pro Monat, wobei die neuralgischen Punkte ganz klar die Kaffeemaschinen, die Wasserspender und die Geschirrtheken sind. Somit also ein klares JA zum Mehrwert des IoT-Projektes. Wir waren überrascht, wie positiv sich doch das Internet of Things auf das Facility Management auswirken kann und wie schnell auch ein grosser Player digitale Innovationen realisieren kann. 
 

Mit «Service on Demand» bietet Post Immobilien die Lösung für effizientes Facility Management